Internationaler Tag der Astrologie


In der Astrologie beginnt das neue Jahr mit dem Frühling


Mit dem Frühling beginnt das astrologische Jahr

Am 20. März 2018 startet mit der Tagundnachtgleiche um 17.15 Uhr Mitteleuropäischer Zeit der Frühling - und mit ihm das ursprüngliche Neujahr.


Bis heute wird in vielen Kulturen der Beginn des neuen Jahres gar nicht im Januar, sondern zur Frühlingstagundnachtgleiche gefeiert. Denn im Gegensatz zum dunklen Winter wird der Frühlingsanfang im März viel eher als Geburt des Lebens verstanden, als Sieg der Sonne über Kälte und Dunkelheit: Ab dem Moment der Frühlingstagundnachtgleiche sind die Tage nämlich endlich wieder länger als die Nächte.

 

Schon bei den alten Römern startete das Jahr daher mit dem Frühlingsanfang im März, der als erster Monat des Jahres galt. Was auch erklärt, warum ein halbes Jahr später der September dann als der siebte Monat (von lat. septem) angesehen wurde, gefolgt vom achten, neunten und zehnten Monat, deren Namen Oktober, November und Dezember ebenfalls dieser Zählweise entstammen. Der März indes wurde nach dem Kriegsgott Mars benannt, der als stürmisch und hitzig galt - und der noch heute in der Astrologie das Zeichen Widder regiert, das ebenfalls mit dem Frühlingsanfang beginnt. Es steht für energisches Auftreten und den Einmarsch des Frühlings, wobei der "Marsch" sich ebenfalls ableitet von Mars.

Als „Nouruz“ wird das Neujahr zur Tagundnachtgleiche im Frühling seit mehr als 3000 Jahren auf der Balkanhalbinsel, in der Schwarzmeerregion, im Kaukasus, in Zentralasien und im Nahen Osten gefeiert. Und schließlich richtet sich sogar unser Osterfest nach jenem Datum aus, denn Ostern ist immer am Sonntag nach Vollmond nach Frühlingsanfang. Der Sieg des Lichten über das Dunkle wird an vielen Orten außerdem mit Osterfeuern zelebriert - wobei der Frühlingsanfang ebenso wie die Sonne in der Astrologie dem Element Feuer zugeordnet sind.

 

Dass astronomischen Ereignissen eine sinnhafte Bedeutung gegeben wird, ist das Wesen der Astrologie, die unsere Kultur viel stärker beeinflusst hat als gemeinhin bekannt ist. Denn nicht nur alle Jahresfeste richten sich nach astrologischen Konstellationen aus, sondern auch viele Begriffe im heutigen Sprachgebrauch. Der Beginn des Jahres als Beginn des Lebens wird daher in der Astrologie gefeiert wie ursprünglich vorgesehen - und gilt außerdem als  „Internationaler Tag der Astrologie“.



Was bringt uns das neue Jahr?


Die Konstellationen beim Frühlingsanfang 2018

Die Konstellationen im Moment der Tagundnachtgleiche gelten in der Astrologie als besonders aussagekräftig für alles, was sich bis zum nächsten Frühlingsanfang durchsetzen wird: wirtschaftlich, materiell, weltweit, politisch und im Miteinander.

 

Hier ist zu erkennen, dass es mit einer starken Besetzung im Element Erde darum geht, am Bewährten festzuhalten und seinen Besitz oder sein Territorium zu verteidigen. Reale Werte gewinnen wieder mehr an Gewicht. An der Börse kann es zu einer Konsolidierung kommen. Auch Mars im Steinbock zielt in Richtung konservativ. Er steht dort für Ordnung und klare Regeln, fast sogar für “preußische Ideale”. Durch seine Position bei Saturn wird dies noch verstärkt. Er befindet sich zusätzlich im 90°-Winkel zur Sonne: Eine Konstellation, bei der mit viel Energie gehandelt wird, heftig und aufregend. In den Zeichen ihrer Erhöhung stehend, pushen sich die beiden Planeten gegenseitig außerdem hoch. Insbesondere für männliches Verhalten, für Machos und konservative Autokraten ist diese Konstellation leider geil. Sie ist zudem passend für ehrgeizige und zielstrebige Vorhaben oder Personen.

Venus befindet sich dabei im Widder. Das ist für die weiblich-kooperativen Komponenten weniger gut, denn sie müssen sich dem vorwärtsstrebenden und durchsetzungsstarken Mars-Prinzip unterordnen. Vor allem in der Politik dürften Männer wieder mehr das Sagen haben, während Frauen quasi ins Exil geschickt werden - es sei denn, sie haben ihre Männlichkeit gut entwickelt. Für Frauen wird es 2018 also wichtig, Durchsetzungsvermögen, Eindeutigkeit, Entschlossenheit, Begeisterung und energisches Auftreten zu pflegen.

 

Der "Endboss" der beschriebenen Konstellationen ist dann Saturn im Steinbock. Und so gilt es in diesem Jahr immer wieder, sich zu sammeln und zu klaren Ergebnissen zu kommen. Wahrheit, Aufrichtigkeit und Respekt sind hier bedeutende Schlüsselworte. Es ist gut, wenn wir wissen, was wirklich wichtig ist. Wenn wir verantwortungsbewusst handeln können, und wenn wir im Miteinander an der richtigen Stelle Grenzen setzen. Angst oder Stimmungsmache sind dabei denkbar schlechte Ratgeber. Prüfen wir also, was wahr ist - und zeigen wir Rückgrat, wenn wir Gutes erreichen wollen.