Internationaler Tag der Astrologie


In der Astrologie beginnt das neue Jahr mit dem Frühling


Mit dem Frühling beginnt das astrologische Jahr

Am 20. März 2022 startet mit der Tagundnachtgleiche um 16:33 Uhr Mitteleuropäischer Zeit der Frühling - und mit ihm das ursprüngliche Neujahr.


Bis heute wird in vielen Kulturen der Beginn des neuen Jahres gar nicht im Januar, sondern zur Frühlingstagundnachtgleiche gefeiert. Denn im Gegensatz zum dunklen Winter wird der Frühlingsanfang im März viel eher als Geburt des Lebens verstanden, als Sieg der Sonne über Kälte und Dunkelheit: Schließlich sind genau ab diesem Moment die Tage wieder länger als die Nächte.

 

Schon bei den alten Römern startete das Jahr daher mit dem Frühlingsanfang im März, der als erster Monat des Jahres galt. Was auch erklärt, warum ein halbes Jahr später der September dann als der siebte Monat (von lat. septem) angesehen wurde, gefolgt vom achten, neunten und zehnten Monat, deren Namen Oktober, November und Dezember derselben Zählweise entstammen. Der März indes wurde nach dem Kriegsgott Mars benannt, der als stürmisch und hitzig galt - und der noch heute in der Astrologie das Zeichen Widder regiert, das ebenfalls mit dem Frühlingsanfang beginnt. Es steht für energisches Auftreten und den Einmarsch des Frühlings, wobei der "Marsch" sich ebenfalls ableitet von Mars.

Das Neujahr zur Tagundnachtgleiche ist außerdem als Nouruz bekannt auf der Balkanhalbinsel, in der Schwarzmeerregion, im Kaukasus, in Zentralasien und im Nahen Osten.

 

Und schließlich richtet sich sogar unser Osterfest nach jenem Datum aus. Denn Ostern ist immer am Sonntag nach Vollmond nach Frühlingsanfang. Der Sieg des Lichten über das Dunkle wird dabei an vielen Orten mit Osterfeuern zelebriert.

Der Frühlingsanfang wird ebenso wie das Licht der Sonne in der Astrologie dem Element Feuer zugeordnet. Auch hier gilt die Tagundnachtgleiche im März als Jahresbeginn. Sie wird zudem gefeiert als „Internationaler Tag der Astrologie“.

 

Der Tag soll daran erinnern, dass die Astrologie unsere Kultur viel stärker beeinflusst hat, als gemeinhin bekannt ist. Viele Begriffe im Sprachgebrauch zeugen davon noch heute.



Was bringt uns das neue Jahr?


Die Konstellationen im Moment der Tagundnachtgleiche gelten in der Astrologie als besonders aussagekräftig für alles, was sich bis zum nächsten Frühlingsanfang durchsetzen wird: wirtschaftlich, materiell, weltweit, politisch und im Miteinander.

Eine Art neuer Abschnitt steht also auf dem Programm, wenn das astrologische Jahr beginnt mit dem Zeichen Widder und dem Frühlingsanfang am 20. März 2022.

Weltweite Konstellationen am Frühlingsanfang, 20.3.22, 15.33 Uhr UTC
Weltweite Konstellationen am Frühlingsanfang, 20.3.22, 15.33 Uhr UTC

Um ein neutrales Bild für die weltweite Situation zu bekommen, ist es sinnvoll, sich das Horoskop für den Frühlingsbeginn ohne Häuser anzeigen zu lassen. Hier fällt besonders die Betonung der winterlichen Zeichen auf. Es geht also um Themen der Allgemeinheit, der Menschheit. Um größere Reformen und darum, dass die Probleme der Welt uns alle betreffen. Mit verstärkenden Konstellationen in den Fischen können mal wieder Überschwemmungen eine Rolle dabei spielen, uns dies bewusst zu machen. Zudem stehen die Winterzeichen für Schicksalhaftes, eher wenig Steuerbares, und so kann von Frühling 2022 bis Frühling 2023 einiges aus dem Ruder geraten - um sich dann mit Gespür für das Gesamte neu zu finden.

Hilfreich ist dabei die Konjunktion von Merkur und Jupiter, die immerhin vier Zeichen im Tierkreis beherrscht und eher positiv bis lehrreich zu werten ist. Gehen wir davon aus, dass Merkur durch die Jungfrau ja auch für Gesundheitsthemen steht, während Jupiter in den Fischen für Heilung durch Loslassen und schließlich Auflösung zuständig ist, haben wir natürlich gute Chancen, dass Corona von einer Pandemie zu einer Endemie wird und sich quasi in Wohlgefallen auflöst.

 

Zum Glück bringen Merkur und Jupiter immer wieder die Möglichkeit zur guten Verständigung und zur Weiterentwicklung von Handelsbeziehungen, aber auch von Bildung. In den Fischen können sich einige Ideen aber leider noch mal verflüchtigen. Zudem dürfte das Thema Religion eine größere Rolle spielen als sonst. Auch sollten wir beachten, dass die Fische eine gewisse Passivität mit sich bringen, erst recht in Verbindung mit Neptun. Deswegen ist es angeraten, wenn wir nicht unser Leben träumen, sondern auch unsere Träume leben, wie es so schön heißt. Da hilft es, wenn unsere Wünsche realistisch sind und wenn wir wissen, dass der Weg zum Ziel in echt etwas steiniger ist als im Traum. Hier kann Pluto im Steinbock sinnvoll sein, langfristig realisierbare Pläne anzugehen. Immerhin beherrschen Merkur und Jupiter vier Zeichen im Tierkreis, und ihr Zusammenwirken ist eher positiv bis lehrreich zu werten.

 

Problematisch könnte es im Bereich Umweltschutz und Klima werden. Denn wir sehen nur wenig vernünftig Regulierendes in diesen Konstellationen, dafür aber viele neue Erfahrungen, Überraschungen und einiges an Chaos. Hoffen wir, dass hier dennoch sinnvolle Systeme entstehen können. Dabei sollten wir uns aber nicht zu sehr von Illusionen leiten lassen - und ebenso wenig von alten Anhaftungen.

 

Vertrauen wir dennoch auf die heilende Kraft von Jupiter und Neptun in den Fischen. Das Einende der Menschen, der Wunsch nach Zusammenhalt, Frieden und freier, blühender Entwicklung ist jetzt spürbar stark und vor allem echt geworden. Und selbst wenn Kriege bislang zur Geschichte der Menschheit gehört haben wie Schlägereien im Sandkasten, ist es nun eigentlich an der Zeit, dass wir diese Phase mal hinter uns bringen. Zudem zeigen Mars und Venus im Wassermann, dass sich im sozialen Miteinander Freiheit und Menschenrechte durchsetzen wollen.

 

Auf jeden Fall ist es sinnvoll, wenn wir uns nicht triggern lassen, sondern die Dinge mit Weitblick betrachten. Und wenn wir ein Gespür dafür bekommen, welcher Teil des Ganzen wir sind. Hier ist es hilfreich, mitzuschwingen, Mitgefühl zu entwickeln. Denn mit wichtigen Planeten in den Zeichen Steinbock bis Fische geht es nicht um das Ego, nicht um persönliche Befindlichkeiten oder einzelne Ansichten. Viel mehr geht es um den Sinn des Gesamten. Hoffen wir also, dass etwas Großes, Heilsames und Sinnvolles aufgebaut werden kann. Die Chancen stehen eigentlich gut.