Internationaler Tag der Astrologie


In der Astrologie beginnt das neue Jahr mit dem Frühling


Mit dem Frühling beginnt das astrologische Jahr

Am 20. März 2021 startet mit der Tagundnachtgleiche um 10.37 Uhr Mitteleuropäischer Zeit der Frühling - und mit ihm das ursprüngliche Neujahr.


Bis heute wird in vielen Kulturen der Beginn des neuen Jahres gar nicht im Januar, sondern zur Frühlingstagundnachtgleiche gefeiert. Denn im Gegensatz zum dunklen Winter wird der Frühlingsanfang im März viel eher als Geburt des Lebens verstanden, als Sieg der Sonne über Kälte und Dunkelheit: Schließlich sind genau ab diesem Moment die Tage wieder länger als die Nächte.

 

Schon bei den alten Römern startete das Jahr daher mit dem Frühlingsanfang im März, der als erster Monat des Jahres galt. Was auch erklärt, warum ein halbes Jahr später der September dann als der siebte Monat (von lat. septem) angesehen wurde, gefolgt vom achten, neunten und zehnten Monat, deren Namen Oktober, November und Dezember derselben Zählweise entstammen. Der März indes wurde nach dem Kriegsgott Mars benannt, der als stürmisch und hitzig galt - und der noch heute in der Astrologie das Zeichen Widder regiert, das ebenfalls mit dem Frühlingsanfang beginnt. Es steht für energisches Auftreten und den Einmarsch des Frühlings, wobei der "Marsch" sich ebenfalls ableitet von Mars.

Das Neujahr zur Tagundnachtgleiche ist außerdem als Nouruz bekannt auf der Balkanhalbinsel, in der Schwarzmeerregion, im Kaukasus, in Zentralasien und im Nahen Osten.

 

Und schließlich richtet sich sogar unser Osterfest nach jenem Datum aus. Denn Ostern ist immer am Sonntag nach Vollmond nach Frühlingsanfang. Der Sieg des Lichten über das Dunkle wird dabei an vielen Orten mit Osterfeuern zelebriert.

Der Frühlingsanfang wird ebenso wie das Licht der Sonne in der Astrologie dem Element Feuer zugeordnet. Auch hier gilt die Tagundnachtgleiche im März als Jahresbeginn. Sie wird zudem gefeiert als „Internationaler Tag der Astrologie“.

 

Der Tag soll daran erinnern, dass die Astrologie unsere Kultur viel stärker beeinflusst hat, als gemeinhin bekannt ist. Viele Begriffe im Sprachgebrauch zeugen davon noch heute.



Was bringt uns das neue Jahr?


Die Konstellationen im Moment der Tagundnachtgleiche gelten in der Astrologie als besonders aussagekräftig für alles, was sich bis zum nächsten Frühlingsanfang durchsetzen wird: wirtschaftlich, materiell, weltweit, politisch und im Miteinander.

Eine Art neuer Abschnitt steht also auf dem Programm, wenn das astrologische Jahr beginnt mit dem Zeichen Widder und dem Frühlingsanfang am 20. März 2021.

Für diesen Moment wird dann das Horoskop erstellt. Hier sehen wir, dass das Element Luft mehr und mehr an Bedeutung gewinnt. Das ist günstig für frische Ideen, Austausch und Kommunikation. Aber auch neue Technologien und weltweiter Handel stehen damit „unter guten Sternen“. Zudem beinhaltet die Konstellation eine ganz besondere Dynamik. Die können wir in den Aspekten der Planeten zu diesem Moment erkennen:

Weltweite Konstellationen am Frühlingsanfang, 20.3.21, 09.37 Uhr UTC
Weltweite Konstellationen am Frühlingsanfang, 20.3.21, 09.37 Uhr UTC

 

Gewisse Spannungen, die im Jahr 2021 insbesondere zwischen Saturn und Uranus bestehen, dürften also ab dem Frühlingsanfang wie ein Motor wirken, oder wie eine Sprungfeder. Deren Schwung zielt übrigens in Richtung Waage, ein weiteres Luftzeichen. So können sich zum astrologischen Neustart einige bessere Ideen durchsetzen - wobei es in der Waage vor allem um gute Zusammenarbeit, Verträge und Partnerschaften geht. Dabei wird das Thema Spaltung der Gesellschaft, das wir seit einigen Jahren immer wieder erleben, zwar noch nicht vom Tisch sein. Aber es dürfte eine Art Höhepunkt erreicht haben, was nun zu mehr Toleranz und besseren Verhandlungen führt. Hier wird das Zauberwort für die kommende Zeit „Kommunikation“ sein. Leider kann es damit auch Mauscheleien geben, die jedoch auffliegen werden.

 

Mit Mars und Mond in den Zwillingen dürfte es in diesem Jahr immer wieder etwas aufregend sein. Dabei zeigen Mars und Merkur, dass einiges auf den Tisch kommt, was nicht ganz so bequem ist. Zusätzlich sorgt die Konjunktion von Sonne und Venus dafür, dass manche Personen lieber im eigenen Lichte glänzen, als sich einer ehrlichen Diskussion zu stellen. Immer wieder wird jedoch deutlich, dass bestimmte Themen nicht einfach weggefegt werden können. Daher sollten wir nicht müde werden, das Gespräch zu suchen, um gemeinsam die Situation zu klären. Dies ist auch deswegen notwendig, da Planeten in den Fischen anzeigen, dass einiges aus dem Ruder laufen kann - erst recht, wenn wir zu schnell zu viel wollen. Achten wir also darauf, dass wir uns immer wieder auf das konzentrieren, was wirklich anliegt. Klarheit, Einfachheit und Wahrheit helfen hier besonders gut weiter.