Internationaler Tag der Astrologie


In der Astrologie beginnt das neue Jahr mit dem Frühling


Mit dem Frühling beginnt das astrologische Jahr

Am 20. März 2019 startet mit der Tagundnachtgleiche um 22.58 Uhr Mitteleuropäischer Zeit der Frühling - und mit ihm das ursprüngliche Neujahr.


Bis heute wird in vielen Kulturen der Beginn des neuen Jahres gar nicht im Januar, sondern zur Frühlingstagundnachtgleiche gefeiert. Denn im Gegensatz zum dunklen Winter wird der Frühlingsanfang im März viel eher als Geburt des Lebens verstanden, als Sieg der Sonne über Kälte und Dunkelheit: Ab dem Moment der Frühlingstagundnachtgleiche sind die Tage nämlich endlich wieder länger als die Nächte.

 

Schon bei den alten Römern startete das Jahr daher mit dem Frühlingsanfang im März, der als erster Monat des Jahres galt. Was auch erklärt, warum ein halbes Jahr später der September dann als der siebte Monat (von lat. septem) angesehen wurde, gefolgt vom achten, neunten und zehnten Monat, deren Namen Oktober, November und Dezember ebenfalls dieser Zählweise entstammen. Der März indes wurde nach dem Kriegsgott Mars benannt, der als stürmisch und hitzig galt - und der noch heute in der Astrologie das Zeichen Widder regiert, das ebenfalls mit dem Frühlingsanfang beginnt. Es steht für energisches Auftreten und den Einmarsch des Frühlings, wobei der "Marsch" sich ebenfalls ableitet von Mars.

Als „Nouruz“ wird das Neujahr zur Tagundnachtgleiche im Frühling seit mehr als 3000 Jahren auf der Balkanhalbinsel, in der Schwarzmeerregion, im Kaukasus, in Zentralasien und im Nahen Osten gefeiert. Und schließlich richtet sich sogar unser Osterfest nach jenem Datum aus, denn Ostern ist immer am Sonntag nach Vollmond nach Frühlingsanfang. Der Sieg des Lichten über das Dunkle wird an vielen Orten außerdem mit Osterfeuern zelebriert - wobei der Frühlingsanfang ebenso wie die Sonne in der Astrologie dem Element Feuer zugeordnet sind.

 

Dass astronomischen Ereignissen eine sinnhafte Bedeutung gegeben wird, ist das Wesen der Astrologie, die unsere Kultur viel stärker beeinflusst hat als gemeinhin bekannt ist. Denn nicht nur alle Jahresfeste richten sich nach astrologischen Konstellationen aus, sondern auch viele Begriffe im heutigen Sprachgebrauch. Der Beginn des Jahres als Beginn des Lebens wird daher in der Astrologie gefeiert wie ursprünglich vorgesehen - und gilt außerdem als „Internationaler Tag der Astrologie“.



Was bringt uns das neue Jahr?


Die Konstellationen beim Frühlingsanfang 2019
Die Konstellationen beim Frühlingsanfang 2019

Die Konstellationen im Moment der Tagundnachtgleiche gelten in der Astrologie als besonders aussagekräftig für alles, was sich bis zum nächsten Frühlingsanfang durchsetzen wird: wirtschaftlich, materiell, weltweit, politisch und im Miteinander.


Global ist hier zu sehen, dass bestehende Probleme sich gerade recht intensiv verknotet haben. Denn Saturn, Pluto und Mondknoten stehen 2019 im Steinbock auf einem Haufen. Mit viel Arbeit, Klarheit, Geduld und ungebrochenem Glauben an das Gute können die Schwierigkeiten jedoch aufgelöst werden. Weltfremde Illusionen helfen dabei nicht weiter.


Ähnlich wie 2018 können wir erkennen, dass es mit einer starken Besetzung im Element Erde darum geht, am Bewährten festzuhalten. Reale Werte gewinnen weiterhin an Gewicht. Rohstoffe und Immobilien dürften somit besser im Kurs stehen als irgendwelche Spekulationen. Auch Mars im Stier zielt in Richtung konservativ. Etwas kritisch ist hier der herausfordernde Aspekt von Venus und Mars - eine Konstellation, die soziale Spannungen bringen kann, insbesondere zwischen befreienden und bewahrenden Kräften. Venus im Wassermann zeigt dabei, dass es an der Zeit wäre, kurzsichtiges und egoistisches Verhalten hinter sich zu lassen, zum Wohle aller Menschen. Dies gilt sowohl im materiellen als auch im weiteren Sinne, global zum Beispiel im Umgang mit den Ressourcen, in der Klimapolitik oder in der Völkerverständigung. Dafür spricht außerdem Uranus im Stier.

 

Vollmond am Frühlingsanfang

 

Bei Vollmond stehen Sonne und Mond sich gegenüber und die Erde in der Mitte. Das bedeutet ein gewisses Spannungsfeld. In einem derart bedeutsamen Horoskop dürfte also eine Art Ruck durch die Welt gehen. Dies kann 2019 zu stärkeren Erdbeben führen und auch klimatisch einiges durcheinanderwirbeln.

Wir sehen hier, dass die allgemeine Stimmung sich mehr und mehr auflehnt gegen die Mächtigen, die durch die Sonne angezeigt werden. Mit Mond in der Jungfrau geht es besonders um die Themen Umwelt, Gesundheit und Arbeit. Verletzung und Heilung dürften dabei eine große Rolle spielen. Es ist wichtig, eine gute Balance zu finden.

 

Mit Saturn im Steinbock gilt es dabei immer wieder, sich zu sammeln und zu klaren Ergebnissen zu kommen. Wahrheit, Aufrichtigkeit und Respekt sind hier bedeutende Schlüsselworte. Es ist gut, wenn wir wissen, was wirklich wichtig ist. Wenn wir verantwortungsbewusst handeln können, und wenn wir im Miteinander an der richtigen Stelle Grenzen setzen. Angst oder Stimmungsmache sind dabei denkbar schlechte Ratgeber. Prüfen wir also, was wahr ist - und zeigen wir Rückgrat, weil wir Gutes erreichen wollen.

 

Hilfe erhalten wir von Jupiter im Schützen, der hier im Zeichen seiner Regentschaft steht. Viele Erfolgsstorys haben diese Konstellation, die Optimismus, Wachstum, einen guten Sinn für Gerechtigkeit fördert. Zudem macht sie weltoffen und bringt Farbe ins Leben. Wer etwas gründen möchte, das mit sinnvollen Ideen punktet, hat nun also Chancen, groß raus zu kommen. Da Jupiter auch als wichtiger Planet für das Wetter gilt, dürfte es 2019 eher warm und schön werden, aber mit einigen regnerischen Abschnitten.

 

Für Deutschland sieht es relativ gut aus. Zumindest sorgt Jupiter im 2. Feld für Wohlstand, und der Aszendent im Skorpion steht harmonisch zu den problematischen Konstellationen. Demnach dürfte es uns wohl gelingen, Probleme zu lösen und positive Macht aufzubauen.