Prognose zur Bundestagswahl 2017


Wer die Wahl hat ...


Um den Ausgang einer Wahl beurteilen zu können, wird am besten das Horoskop für die Schließung der Wahllokale erstellt, denn das zeigt in gewissem Sinne die "Geburt der Wahl".

 

Besonders wichtig ist hier die Stellung des Mondes, der die Stimmung im Volk anzeigt. Am 24. September 2017 befindet sich der Mond im Skorpion. Das gilt nicht gerade als Wohlfühlkonstellation und weist daraufhin, dass so mancher im Volk eher die Qual der Wahl als die Freuden der Demokratie empfindet.

 

Der Mond im Skorpion kann außerdem bedeuten, dass einige Wähler zu sehr in ihrer Vorstellungswelt leben, sich dabei in negative Emotionen hineinsteigern. Internet und Filterblasen mögen das begünstigt haben. Dabei stärkt diese Mondposition vor allem konservative Tendenzen. Deswegen sieht es für CDU, FDP und AfD relativ gut aus. Wer dem entgegenwirken möchte, sollte also unbedingt wählen gehen.

 

Angela Merkel, sozusagen "die Königin", wird in der Astrologie zunächst einmal repräsentiert durch das Zeichen Löwe und die Sonne. Sie wird bestätigt und gestärkt durch die Mondknotenachse, die hier im Löwen mit der Aszendentenachse zusammenfällt. Störend nur, dass der Mond, also das Volk, im 90°-Winkel eigentlich quer dazu steht. Weil der Mond sich jedoch harmonisch zu Merkur gesellt, der die Ratio beherrscht, wird Merkel dennoch gewählt - weniger aus Liebe denn aus Vernunft, schließlich kennt sie ihren Job. Außerdem hat Merkur, der marktorientierte Götterbote, im Wahlhoroskop viel mit der FDP zu tun. Deswegen dürfte die FDP gestärkt aus der Wahl hervorgehen und als Koalitionspartner interessant werden.

 

Unter Jupiter in der Waage und Venus in der Jungfrau ist Merkel außerdem sehr darauf angewiesen, sich an den richtigen Partner anzupassen. Insgesamt ist dabei mit einer starken Betonung des 7. Feldes zu sehen, dass es unterschiedliche mögliche Koalitionen geben wird. Wie bereits 2005 haben wir Jupiter in der Waage, was am besten zu einer großen Koalition passen würde, der die Bürger hierzulande wohl am meisten vertrauen. Es ist astrologisch aber noch nicht eindeutig zu erkennen, welche Koalition es schließlich wird.

 

Der Herausforderer Martin Schulz, männlich, von den Roten und dann auch noch etymologisch als "Martin" repräsentiert durch Mars, erfährt allerdings wenig Verstärkung. Mars in der Jungfrau zeigt, dass der Martin sich anpassen muss, wobei er zusätzlich mit Opposition von Neptun wohl eher eine schlappe Phase erlebt. Gut möglich außerdem, dass mit dieser Konstellation am Wahltag noch einige Unentschlossene von Rot nach Grün schwenken.