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Aktuelle Konstellationen

Erst vor Kurzem startete mit dem Frühlingsanfang das neue Jahr der Astrologie am 20. März 2020 um 4.49 Uhr MEZ. Im Horoskop für diesen Moment wird deutlich, was sich dann bis zum nächsten Frühlingsanfang besonders durchsetzen wird: weltweit, wirtschaftlich, politisch, aber auch klimatisch und geologisch.

 

Für die Zeit von Frühling 2019 bis Frühling 2020 war zu sehen, dass die Themen Umwelt und Gesundheit von besonderer Bedeutung gewesen sind. So schrieb ich damals: "Verletzung und Heilung dürften eine große Rolle spielen - zumal auch Chiron in dieser Konstellation mitmischt, der verletzte Heiler." Dass damit eine neue Pandemie kommen würde hatte ich so natürlich nicht auf dem Schirm, zeigt sich aber in der Analyse deutlich. Für das Jahr ab dem Frühling 2020 löst sich die "kranke" Konstellation zum Glück bereits auf.

 

Im neuen Frühlingshoroskop hat sich Chiron jedoch vom Widderpunkt fortbewegt. Somit steht das Thema Verwundung nicht mehr am Durchsetzungspunkt. Das lässt hoffen. Auch die Stellung des Mondes zeigt, dass der Bereich Gesundheit nicht mehr so auffallen wird wie im vorigen Horoskop - bei dem sich der volle Mond in der Jungfrau befand, dem Zeichen, das mit medizinischer Dienstleistung verbunden wird.

 

Markant im Horoskop für den Frühlingsanfang 2020 ist hingegen die Häufung von Planeten im Steinbock. Hier sticht besonders die Konjunktion von Mars, Jupiter und Pluto hervor.

 

Das Zusammenspiel von Mars und Jupiter steht in der Astrologie vor allem für missionarischen Eifer und eine gewisse Maßlosigkeit, in Verbindung mit großem Aufwand. Im Steinbock geht es dabei um die Allgemeinheit sowie darum, das richtige Maß festzulegen. Pluto hingegen zeigt oft Fanatismus, gerne bringt er kollektive Zwänge und häufig einen ausgeprägten "Tunnelblick". Er steht außerdem für geistige Programme - und auf der konkreten Ebene für genetische Informationen, auch durch Viren. Gerade so, wie ein Virus sich hier im großen Stil durchsetzen konnte, zeigt sich ein entsprechend großer Aufwand, das kranke Programm in seine Grenzen zu weisen. Übertreiben und gleichzeitig Grenzen setzen: Durch sinnvolle Verantwortung für Größeres mag das gelingen. Missionarischer Eifer hingegen hat noch niemandem geholfen.

 

Wirtschaftlich sieht es mit Jupiter im Steinbock erfahrungsgemäß eher schwierig aus. Denn das Expansive von Jupiter wird in hier immer wieder eingeschränkt oder auf den Boden zurück gebracht. Auch die Wirtschaftskrise 2008 stand zum Beispiel unter dieser Konstellation, die alle 12 Jahre für ein Jahr wirksam ist.

 

Da der Steinbock ja unter anderem für Grenzen steht, sind aufregende Grenzkonflikte auch in diesem Jahr angezeigt. In Wirklichkeit gilt es jedoch vor allem, das richtige Maß zu finden. Da ist nicht immer einfach, denn mit Saturn im 90°-Winkel zu Uranus erkennen wir eine deutliche Spannung zwischen weltoffenen, reformierenden Kräften einerseits und reaktionären Kräften andererseits. Dass der Mond im Wassermann angespannt zu Venus im Stier steht, betont die Gegensätze.  Vielleicht auch zwischen wenigen Reichen und einer blanken Öffentlichkeit.

 

Dennoch können Konflikte gelöst werden, wenn wir einfach an der richtigen Stelle auf sinnvolle Werte setzen - und dabei bereit sind, etwas zu ändern, wo eine Änderung notwendig ist. Klares Umdenken und eine gewisse Disziplin sind hier sehr hilfreich. Es gilt, Verantwortung zu übernehmen, weit über eigene und kurzfristige Interessen hinaus.


Konstellationen zum Frühlingsanfang am 20.3.2020 um 4.49 Uhr MEZ
Konstellationen zum Frühlingsanfang am 20.3.2020 um 4.49 Uhr MEZ

Saturn im Wassermann


Bis zum 2. Juli befindet sich Saturn zum ersten Mal seit 29 Jahren wieder im Wassermann. Dies kann einiges befreien, was sich unter Saturn im Steinbock angestaut hat. Möglich ist mit dieser Konstellation, dass manche Entwicklung aus den vergangenen zwei bis drei Jahren ins Extreme läuft. Schauen wir in die Geschichte, was sich mit Saturn im Wassermann entwickelt hat, finden wir 1991/92 die Auflösung der Sowjetunion und die Gründung des heutigen Russlands, aber auch den ersten Golfkrieg und den Beginn der Jugoslawienkriege. Es wurde außerdem der Maastrichter Vertrag geschlossen, der die EU einen wesentlichen Schritt weiter brachte. Ferner stehen die Machtergreifung der Nazis 1933, die Gründung der SPD 1875 oder die erste Reise von Columbus nach Amerika unter Saturn im Wassermann - was offenbar neue Grenzen setzt. Insgesamt befindet sich Saturn 2020 jedoch im Übergang zwischen den Zeichen Steinbock und Wassermann. Bei dieser Gelegenheit entdecken wir am besten schon mal den kategorischen Imperativ wieder - der von Kant übrigens ebenfalls formuliert wurde, als Saturn vom Steinbock in den Wassermann wechselte.


Konstellationen im April 2020


Im April beherrschen Spannungen von Saturn im Wassermann und Uranus im Stier das Geschehen. Hier sehen wir einerseits Innovation, Betreten von Neuland und soziale Reformation. Andererseits lässt sich eine große Maschine nicht mal eben so und ohne Probleme umlenken.

 

Neue Ideen sind dennoch mehr denn je gefragt. Welche davon realistisch und tragfähig sind, wird die Zeit zeigen können. Achten wir also jetzt darauf, immer wieder auf dem Boden der Tatsachen zu landen. Wenn wir nach ruhiger Prüfung der Situation zu klaren Ergebnissen gekommen sind, sollten wir jedoch handeln und nicht zu lange fackeln. Dabei gilt es, an der richtigen Stelle Grenzen zu setzen, aber auch Verantwortung zu übernehmen und zu helfen.

 

In den Tagen um den 11. bis 19. April kann es vermehrt zu rechthaberischen, teils hitzigen Diskussionen kommen. Dabei steht die Sonne im Widder 90° zu Pluto, was einen gewissen Tunnelblick begünstigt, der nicht unbedingt realistisch ist. Und auch mit Übertreibung, Aktionismus oder Gewalt lässt sich die Realität nicht ins Ideal zwängen. Unterdessen befindet sich Merkur im Widder gerade bei Chiron und Lilith - wobei Merkur in der Astrologie für Technik, Vernunft und medizinische Themen steht. Auf der körperlichen Ebene beherrscht er hier vor allem die Atemwege. Chiron im Widder zeigt dabei Verwundung, während Lilith das Tor zwischen Diesseits und Jenseits öffnet. Hier können wir im Idealfall Erfahrungen machen, die uns für das Leben stärken. Um den 19. April hingegen ergibt sich Konstruktives in der Zusammenarbeit. Neue Ideen, neue Techniken und Erkenntnisse erweisen sich als hilfreich. Sie sollten geprüft, aber nicht unnötig blockiert werden. Eine Art befreienden Durchbruch kann es um den 25.4. geben.


Miteinander: Venus und Mars


Je nachdem, wie Venus und Mars am Himmel stehen, gestaltet sich das Zusammenwirken im Miteinander. Dabei beherrscht Mars alle „männlichen“ Personen, die tatkräftig handeln und sich gut durchsetzen können. Venus hingegen steht für „weibliche“ Menschen, die auf Harmonie und Zusammenarbeit setzen.

 

Mit Mars im Wassermann und Venus in den Zwillingen stehen männliche und weibliche Kräfte im April eher förderlich und harmonisch zueinander. Insbesondere freundschaftliches, leichtes und kommunikatives Zusammenwirken hat jetzt Konjunktur. Im April ist es daher gut, Ideen auszutauschen und sich für neue Erkenntnisse zu öffnen. Ebenso passt es, miteinander neugierig zu bleiben, vielleicht etwas dazu zu lernen. Eine gewisse Heiterkeit hilft hier gut weiter.

 

In den Tagen um den 7. April kann es von "männlicher" Seite zu etwas abgehobenen Ideen kommen, die durch Aktionismus nicht eben realistischer werden. Ein gewisses Maß an Idealismus in Verbindung mit Mut ist jedoch gesund. Am besten ist es dabei, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen, sondern auch mal über sich zu lachen und so mit Humor und Leichtigkeit eine gute Kommunikation zu pflegen.


Welche Konstellationen für Sie selbst bestehen, was in den kommenden Monaten für Sie wichtig wird, und worauf Sie achten dürfen: Das erfahren Sie in der persönlichen Beratung mit Christine Keidel-Joura.