Coronavirus aus Sicht der Astrologie

Panik oder Pandemie?


Coronavirus und Astrologie

Derzeit werde ich häufiger gefragt, wie ich die Verbreitung des neuen Coronavirus einschätze. Entsteht hier eine unkontrollierbare Gefahr für die gesamte Menschheit? Eine Pandemie, vergleichbar mit der Spanischen Grippe?

 

Meine Antwort lautet Ja und Nein. Denn tatsächlich gibt es eine erkennbare Parallele zur Spanischen Grippe von 1918, aber auch zur Hongkong-Grippe von 1968.

 

Markanteste Konstellation ist hier die Stellung von Chiron am Widderpunkt. Dieser Punkt ist in der Astrologie von großer Bedeutung, denn er steht für alles, was sich neu durchsetzt. Chiron hingegen gilt als "verletzter Heiler" und wird besonders mit Krankheiten in Verbindung gebracht, die nicht ganz in den Griff zu bekommen sind. Für eine Runde im Tierkreis braucht er etwas über 50 Jahre. Deswegen war er in überschaubarer Vergangenheit nur 1918, 1968 und 2019 auf dieser Position im Tierkreis.

 

Der Widderpunkt ist identisch mit dem astronomischen Frühlingsbeginn am 20. März. Das Horoskop zu diesem Moment ist gültig bis zum nächsten Frühlingsbeginn. Für die Zeit von März 2019 bis März 2020 schrieb ich vor einem Jahr, dass die Themen Umwelt und Gesundheit besonders wichtig werden würden: "Verletzung und Heilung dürften eine große Rolle spielen - zumal auch Chiron in dieser Konstellation mitmischt, der verletzte Heiler."

 

Die gute Nachricht ist jedoch, dass Chiron im Horoskop für den Frühlingsanfang 2020 den Widderpunkt bereits verlassen hat. Diese Tatsache hat auch bei den anderen Pandemien für deren Rückzug gesorgt. Hinzu kommt, dass sich entsprechende Viren in der hellen Jahreszeit nicht mehr so gut verbreiten können. Möglich außerdem, dass bereits 2020 Mittel und Wege gefunden werden, die Verbreitung des Virus einzudämmen. 

 

Fazit: Wir befinden uns im Frühjahr 2020 auf dem Höhepunkt der Pandemie, die sich bald abschwächen dürfte. Wie das konkret geschehen wird, bleibt abzuwarten. Die Ausbreitung gezielt einzugrenzen, ist sicher sinnvoll. Interessant ist hier auch die starke Besetzung des Steinbocks, denn dieses Zeichen steht für das Setzen von Grenzen sowie außerdem für Verantwortung und Konsequenz.

 

Schon zum Jahreswechsel 2019/2020 schrieb ich: "Im Januar wird die Konjunktion von Saturn und Pluto exakt. Damit geht es quasi ans Eingemachte. Eine ernste und ordnende Konstellation - die uns im Idealfall helfen kann, einen tief greifenden Wandel zum Guten zu vollziehen. Größere Probleme wollen nachhaltig und in Ruhe angegangen werden. Hier ist es sinnvoll, wenn wir so manches bis auf den Kern prüfen und schließlich sanieren können. Das erfordert Geduld und Disziplin. Eine gewisse Sturheit ist von Vorteil, wenn es um wahrhaft Richtiges geht.

 

Als Pluto und Saturn sich das letzte Mal begegneten, wurde Helmut Kohl Bundeskanzler. Außerdem wurde mit Aids eine neue Viruserkrankung benannt. Der Kalte Krieg war auf dem Höhepunkt angekommen und mit ihm die Friedensbewegung. Es begann eine recht stabile Ära, die große Umwälzungen tragen konnte ...

Jetzt im Steinbock gilt es vor allem, Verantwortung zu übernehmen: für die Allgemeinheit und für unseren Planeten. Dabei ist es an der Zeit, gesunde Maßstäbe zu installieren. Störende Grenzen müssen transformiert werden, während es an anderer Stelle darauf ankommt, die richtigen Grenzen zu setzen."

 

Mit Neptun in den Fischen geht es zudem schon lange darum, dass wir erkennen, wie sehr wir alle Teil einer einzigen Welt sind. Gelingt uns dies nicht, führt Neptun gerne zu Schwächung oder Chaos. Dabei können wir nur gewinnen, wenn wir uns nicht gegeneinander, sondern füreinander einsetzen. Heilsam ist es außerdem, gelassen zu bleiben und ein gutes Lebensgefühl zu pflegen. Am besten mit Urvertrauen, Meditation, Musik und schönen Dingen.

 

Christine Keidel-Joura im März 2020




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Kommentare: 4
  • #1

    Mysteriös (Montag, 09 März 2020 01:24)

    Rein intuitiv glaube ich auch, dass wir langsam den Gipfelpunkt erreichen. Hinzu kommt, dass es Viren gerne kalt und trocken mögen. Da könnte der Frühling und Sommer durchaus hilfreich sein. Dagegen spricht allerdings, dass das Coronavirus auch in der südlichen Hemisphäre auftritt (Afrika, Australien, Brasilien, etc.), wenn auch nicht so häufig wie in Europa und den USA.

    Einige Astrologen wie auch Epidemiologen und Virologen gehen davon aus, dass uns das Virus noch einige Zeit ähnlich wie eine Influenza beschäftigen könnte und in der kalten Jahreszeit zurückkehren könnte. Der Berliner Virologe Christian Drosten geht sogar längerfristig einer hohen Infektionsrate von 60–70 % der Population aus, betont aber, dass wir nicht wissen, innerhalb welcher Zeit diese Rate erreicht wird. Zurzeit geht er von einer 2 Jahre andauernden Verbreitungswelle aus. Umgelegt auf die deutsche Bevölkerung könnte dies auf 500'000 Tote ausmünden. Wie sieht das aus astrologischer Sicht aus? Ist ein Ende absehbar/erkennbar?

  • #2

    Christine Keidel-Joura (Dienstag, 10 März 2020 09:55)

    Danke für den guten Kommentar. Wenn wir uns die entsprechenden Karten anschauen, sehen wir, dass der Coronavirus sich vor allem dort ausbreitet, wo nasskaltes Wetter herrscht. Deswegen besteht Hoffnung, sobald der Frühling loslegt. Der neue Virus ist ja verwandt mit SARS, da war die Epidemie mit der warmen Jahreszeit quasi vorbei. Diesmal haben wir jedoch eine weitere Verbreitung, und es ist durchaus wahrscheinlich, dass der Coronavirus irgendwann zur Menschheit gehört wie die Grippe. Dennoch sehe ich den Höhepunkt der Pandemie jetzt im Frühjahr 2020.

    Im Jahr nach der entsprechenden Chiron-Konstellation war ja auch bei den vergleichbaren Pandemien bereits Entwarnung. Gut möglich zudem, dass sich im kommenden Winter die Fälle besser erfassen und behandeln lassen, weil mehr Erfahrungswerte vorliegen. Und weil es bis dahin vielleicht schon einen Impfstoff oder wirksame Medikamente gibt.

  • #3

    Mysteriös (Mittwoch, 11 März 2020 01:27)

    Besten dank für die Antwort. Das Coronavirus dürfte in der warmen Jahreszeit zwar rückläufig sein, aber voraussichtlich nicht ganz verschwinden (das Sars-CoV-2 ist nicht vergleichbar mit Influenza und dem "altbekannten" Sars und taucht wie erwähnt auch in der südlichen Hemisphäre auf, u.a. in Australien, wo derzeit Hochsommer herrscht.). Derzeit sind mehr als 20 Impfstoffe gegen Covid-19 in der Entwicklung, das macht Hoffnung. Mit einer Impfung kann allerdings wegen des ganzen Prozesses und dem Zulassungsverfahren nicht vor Sommer 2021 gerechnet werden. Es gibt jedoch Anzeichen, dass schon relativ bald Medikamente gegen das Lungenfieber Covid-19 erhältlich sein könnten. Wenn ich die Antwort richtig verstehe, ist also auch aus astrologischer Sicht kein Ende des Coronavirus absehbar und wir werden lernen müssen, damit umzugehen.

  • #4

    Christine Keidel-Joura (Mittwoch, 11 März 2020 10:26)

    Aus astrologischer Sicht beginnt ja mit dem Frühlingsanfang am 20.3.20 ein neues Kapitel, wobei Chiron dann nicht mehr am Widderpunkt steht. Deswegen meine Hoffnung, dass die derzeitige Pandemie bereits 2020 in den Griff zu bekommen ist. Wie das konkret geschehen wird, kann ich indes nur vermuten. Momentan ist es auf jeden Fall sinnvoll, das Tempo der Ausbreitung zu verlangsamen.