Das Besondere an Freitag, dem 13.

Freitag der 13. und Astrologie

Glück oder Unglück?

 

Wenn der 13. des Monats auf einen Freitag fällt, gilt das bei vielen als eine Art Unglückstag. Aber warum ist das eigentlich so?

 

Sowohl der Freitag als auch der 13. des Monats sind seit der Antike mit bestimmten Vorstellungen behaftet. Der Begriff Monat leitet sich dabei ab von “Mond”. Dies wird auch deutlich an alten Bezeichnungen wie Lenzmond für den März, Wonnemond für den Mai oder Heumond für den Juni. Ursprünglich begann ein Monat allerdings bei Neumond und dauerte bis zum nächsten Neumond knapp 30 Tage. Der 13. Tag nach Sichtung des neuen Mondes war demnach kurz vor Vollmond und galt als besonders kritisch.

Die 13 soll aber auch deswegen eine Unglückszahl sein, weil sie kulturhistorisch als Zerstörung jener höheren Ordnung angesehen wurde, die durch die Zahl 12 angezeigt war, eine Zahl, die sehr gut teilbar ist und als “Dutzend” in früheren Zählweisen eine beliebte Messgröße darstellte. Aus diesem Grund wurde das Jahr in 12 Monate eingeteilt, die in der Antike entstanden aus den 12 Tierkreiszeichen. Hier begann der erste Monat mit dem Frühlingsanfang im März, dem Monat des Mars. Ein halbes Jahr später startete somit der siebte Monat, der noch heute September heißt, abgeleitet vom lateinischen Wort für die Zahl Sieben.

Die 12 galt demnach als heilige Zahl, die 13 hingegen als zerstörerisch. Sie wurde außerdem Judas zugeordnet, dem 13. im Bunde von Jesus und seinen 12 Jüngern. Angeblich soll Jesus dann noch an einem Freitag gekreuzigt worden sein - und so erklärt sich das Unglückliche, das einem Freitag, den 13. anhaftet, auch aus christlicher Tradition.

 

Unabhängig von der Kreuzigung hat der Freitag zudem in der westlichen Welt einen eher schlechten Ruf. Er gilt als Tag der Venus, die den “venerischen Interessen” zugeordnet war. Außerdem wurde sie als Morgenstern “Luzifer” genannt und später verteufelt, im wahrsten Sinne des Wortes. Dass der Freitag sich am Ende einer Börsenwoche befindet, wo er besonders bei üblen Ergebnissen in Erinnerung bleibt, macht es diesem Tag nicht gerade leichter.

In Wirklichkeit aber ist Freitag, der 13. viel besser als sein Ruf. Und weder in astrologischen Konstellationen noch in Statistiken zeigen sich erkennbare Unterschiede zu einem ganz normalen Tag. Er bringt also kein Glück und kein Unglück oder wenn, dann nur zufällig.

Am 13. April 2018 zum Beispiel bestehen Konstellationen, mit denen es sinnvoll ist, mal eine neue Sicht auf die Dinge zu wagen. Toleranz und Gelassenheit wollen gepflegt werden. Anstatt vor allem Probleme zu sehen ist es nun viel besser, nach vorne zu schauen und einfach etwas Gutes zu schaffen.



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